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Stand: 27.06.2019
  • 22. September 2020

    09:00 Uhr - 17:00 Uhr

Und dann ist alles anders - wenn Kunden sterben

Wer mit alten oder behinderten Menschen arbeitet, ist in seinem Berufsalltag immer wieder mit Tod und Sterben konfrontiert. Aber auch in anderen Bereichen unserer Arbeit erleben wir, dass Menschen, die wir in unterschiedlichen Lebenssituationen begleitet und betreut haben, sterben. Diese Abschiede für alle Beteiligten so gut wie möglich zu begleiten und zu gestalten, ist eine echte berufliche Herausforderung.

An dem Seminartag werden wir aus vier Blickrichtungen auf diese Herausforderung schauen:

1. Unser erster Blick gilt den Bewohner*innen bzw. KlientInnen. Wie können             
wir denen beistehen, die von einem nahen Menschen Abschied nehmen müssen und das auf sehr unterschiedliche Weise tun?

2. Oft gibt es einen engeren Kontakt zwischen der Betreuungseinrichtung und den Angehörigen der Bewohner*innen. Welche Hilfen können wir als Betreuende den von Tod und Trauer betroffenen Angehörigen geben?

3. Abschiede betreffen auch immer das ganze System unserer Einrichtung.
Wie offen geht unser Team mit den Themen Sterben, Tod und Abschiedsgestaltung um? Werden Abschiede als zu gestaltende Anlässe gesehen und besprochen?

4. Der vierte Blick richtet sich auf uns selbst. Gerade in der Alten- und Behindertenhilfe wachsen Beziehungen zwischen Betreuenden und den Betreuten. Gibt es so etwas wie eine „berufliche“ Trauer? Wir werden Möglichkeiten und Grenzen professionellen Trauerverhaltens anschauen.
 

Zielgruppe

Mitarbeiter*innen aus den Betreuungseinrichtungen

Max. Teilnehmerzahl

12 - 18 Personen

Kosten

110 Euro inkl. Tagesverpflegung im Bildungshaus

Referent(in)

Heribert
Kampschroer

Trauerbegleiter

Gaggenau


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