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Stand: 02.02.2015

Pressemitteilung

Leitungswechsel im Caritas-Zentrum Neustadt

Im Caritas-Zentrum Neustadt gibt es zum 1. Mai 2018 einen Wechsel: Johannes Keuck folgt auf Annette Martin. Der 32-Jährige wird am 27. April offiziell als neuer Leiter im Caritas-Zentrum Neustadt eingeführt. Annette Martin ist seit Januar Leiterin des Caritas-Zentrums Pirmasens und führte das Zentrum in Neustadt kommissarisch weiter, bis die Nachfolge geregelt war.

Johannes Keuck

Johannes Keuck, geboren 1986 in Nordrhein-Westfalen, hat zunächst in Kiel, dann in Münster Soziale Arbeit und Sozialpädagogik studiert, und 2010 seinen Bachelor gemacht. Darauf folgte ein Master-Studium an der Universität Wuppertal in den Fachbereichen Erziehungswissenschaften und Soziologie. Nach dem Master-Abschluss 2012 wollte Keuck zunächst praktisch arbeiten, wie zum Beispiel in einem Weingut in Rheinhessen.

Nach seinem familiär bedingten Umzug nach Neustadt  wurde Johannes Keuck auf den Caritasverband für die Diözese Speyer aufmerksam und bewarb sich um eine Stelle in einem der Caritas-Zentren. Keuck arbeitete ab Februar 2013 sowohl im Caritas-Zentrum Speyer in der Erziehungs-, Ehe- und Lebensberatung als auch im Sozialkaufhaus Warenkorb St. Christophorus in Speyer. Im April 2016 wechselte er ins Caritas-Zentrum Neustadt.

Die Leitungsstelle hat ihn aus verschiedenen Gründen gereizt. „Strategisches und auch unternehmerisches Denken begleitet mich schon eine Zeit“, betont der künftige Leiter. „Bereits bei meiner Arbeit in der Erziehungs-, Ehe- und Lebensberatung hat mich die Gesamtheit aller acht Caritas-Zentren in der Diözese Speyer und auch die Verbandsentwicklung interessiert.“
Im Januar 2017 hat er eine Ausbildung als EFQM-Assessor – EFQM ist ein Qualitätsmanagement-System – absolviert. „Seitdem bin ich Mitglied im Mitarbeiter-Pool im Bereich Prozessmanagement“, erzählt Keuck. „Mein oberstes Ziel für das Caritas-Zentrum Neustadt ist, für die Kunden passgenaue und niedrigschwellige Angebote vorzuhalten“, betont er. Zudem will er als neuer Leiter die Bekanntheit des Caritas-Zentrums Neustadt mit seinen Beratungsangeboten in der Öffentlichkeit erhöhen: „Das Caritas-Zentrum soll noch deutlich sichtbarer werden, in Netzwerken und auch bei den Bürgern.“

Ein weiteres Ziel ist für Keuck, die Mitarbeiter in den Strategieprozess einzubinden: „Prozesse im Kopf mitdenken, Stärken und Potenziale entdecken und die Frage ‚Was passiert da draußen?‘ – das darf nicht fehlen, und jede Sichtweise ist wertvoll“, erläutert der künftige Leiter. Außerdem will Keuck die strategische Ausrichtung der Einrichtung, das Reflektieren und Kennen von Stärken und Potenzialen weiterverfolgen: „Prozesse noch klarer bekommen und definieren“, hebt der 32-Jährige hervor. Ein großes Anliegen sei ihm das christliche Leitbild des Verbandes: „Die Arbeit sollte geleitet sein von der Nächstenliebe, also dem Dienst am Nächsten.“ Die Caritas als Wesensäußerung der Kirche sei ihm wichtig, auch als Bindeglied zu den Pfarreien, mit denen er im Gespräch bleiben will.

Die Pfalz, und insbesondere Neustadt, habe er erstmals bei einem Praktikum in der Lebensgemeinschaft Königsmühle kennen und lieben gelernt. Inzwischen fühle er sich zusammen mit seiner Frau und den beiden Töchtern, ein und drei Jahre alt, in seiner neuen Heimat wohl. Auf die Frage, was er in seiner Freizeit am liebsten macht, stellt er seine Familie an oberste Stelle: „Ich verbringe gern viel Zeit mit meinen Kindern“, sagt der Familienvater. Ein Hobby, das ihm am Herzen liegt, ist der Radsport: „Ich genieße es mit meinem Mountainbike oder meinem Tourenrad in der schönen Pfalz unterwegs zu sein.“ Sportlich ist auch sein Hobby Bouldern – „eine Form des Kletterns im Niedrigbereich bis drei Metern“, erklärt Johannes Keuck, um was es dabei geht. Zudem haben er und seine Frau besondere Freude an Reisen und haben auch schon einige mit ihren Kindern zusammen unternommen.
 

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