Internationale Freiwillige & Visum

1. Im Ausland lebenden Interessent*innen können wir leider keinen BFD anbieten.

2. Wohnen und Unterkunft während des Freiwilligendienstes

Der Caritasverband Speyer und seine Einsatzstellen können in der Regel keine Unterkunft / Zimmer zur Verfügung stellen. Bewerber*innen müssen im Vorfeld selbst die Frage der Unterkunft klären, vor allem wenn diese*r als Au-Pair nicht mehr in der Gastfamilie wohnen kann. 

3. Bewerbungen visumpflichtiger Interessent*innen können berücksichtigt werden, wenn

  • sie bereits in Deutschland leben und ihren Lebensunterhalt selbstständig finanzieren können
  • eine passende Einsatzstelle gefunden wird, mit der eine BFD-Vereinbarung getroffen werden kann
  • bei der zuständigen Behörde eine Arbeitsgenehmigung ausgestellt wird 
  • wenn das vorherige Visum an einen Zweck (beispielsweise "Au Pair") gebunden war, muss dieses auf den BFD geändert werden 
  • unabhängig vom Aufenthaltsstatus muss eine Arbeitsgenehmigung vorliegen, sonst darf der Dienst nicht angetreten werden

Die selbstständige Finanzierung des Lebensunterhalts ("Sicherung des Lebensunterhalts") und der Nachweis einer (kostenlosen) Unterkunft sind bei der Verlängerung/Änderung des Visums wichtige Kriterien. Können diese Punkte nicht nachgewiesen werden, wird in der Regel kein Visum erteilt. 

Von der Bewerbung bis zur Erteilung der Arbeitsgenehmigung und damit zum Dienstantritt können mehrere Monate vergehen. Deshalb empfiehlt sich die Beantragung des Visums mindestens 2 - 3 Monate vor dem geplanten Beginn des Freiwilligendienstes.

Das Referat Freiwilligendienst des Caritasverbandes Speyer unterstützt Bewerber*innen im Visumsprozess, stellt nützliche Unterlagen bereit und hilft bei der Organisation von dienstbegleitenden Sprachkursen. 

Bei Fragen und Problemen hinsichtlich des Visums empfehlen wir schon vor Dienstbeginn unsere Caritas-Migrationsberatung zu kontaktieren: https://www.caritas-speyer.de/hilfe-und-beratung/migration-und-integration/migration-und-Integration