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Stand: 02.04.2019

Pressemitteilung

Interessierter Blick auf die Praxis

Mitarbeiter von Caritas, DRK und Internationalem BundGaben den Politikern Einblicke in ihre Arbeit: (von links) Birgit Steinmann (DRK KV KL-Stadt/MBE), Heide Güldenfuß (DRK KV KL-Landkreis/MBE), Lara Schatzmann (Caritas-Zentrum Kaiserslautern/MBE), Reinhold Regener ( Internationaler Bund/JMD) und Britta Behr (Internationaler Bund/JMD).Caritasverband Speyer

Das Caritas-Zentrum Kaiserslautern, das Deutsche Rote Kreuz und der Internationale Bund hatten im November zwei Bundestagsabgeordnete eingeladen, um gemeinsam ihre Beratungsarbeit für Migranten vorzustellen. Die Bundespolitiker Gustav Herzog und Alexander Ulrich informierten sich am 14. und am 15. November 2018 bei ihrem  Besuch mit Blick auf die aktuellen Haushaltsberatungen über Fragen und Problemstellungen in der Migrationsberatung.

Die Mitarbeiter der drei Träger stellten den Politikern ihre Arbeit in der Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) und im Jugendmigrationsdienst (JMD) vor. Mit der Beratung seien die drei Träger vor Ort gut aufgestellt, berichteten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter  Birgit Steinmann ( DRK Stadt Kaiserslautern, MBE), Heide Güldenfuß (DRK Landkreis Kaiserslautern, MBE), Lara Schatzmann ( Caritas-Zentrum Kaiserslautern, MBE) sowie Reinhold Regener und Britta Behr( beide vom Internationalen Bund, JMD).

Menschen mit Migrationshintergrund suchen nach ihrer Ankunft in Kaiserslautern oft zeitnah die Beratungsstellen der drei Träger auf. Sie werden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sozialpädagogisch begleitet und während der ersten drei Jahre nach ihrer Ankunft und bei fortbestehendem Unterstützungsbedarf auch über diesen Zeit-raum hinaus in allen Fragen zum Thema Migration und Integration beraten. Bei Bedarf leisten die Mitarbeiter Unterstützung bei Problemen mit Behörden oder beim Bewerbungsschreiben und bei der Arbeitssuche. Für Migranten zwischen 12 und 27 Jahren ist der Jugendmigrationsdienst zuständig. Er begleitet die Jugendlichen und jungen Erwachsenen  bei der sprachlichen, schulischen, beruflichen und sozialen Integration  und vermittelt den Kontakt zu Jugendämtern, Schulen und Ausbildungsträgern. 

Ein großer Teil der zu beratenden Menschen sind Syrer nach ihrem positiven Asylverfahren. Beraten werden jedoch auch EU-Bürger, Drittstaatsangehörige und Spätaussiedler.

Die Politiker fragten bei vielen Themen nach und nutzten die Gelegenheit, die Arbeit der Berater kennenzulernen. So konnten die Vertreter der drei Träger nach den bei-den Treffen ein positives Fazit ziehen: "Herr Herzog und Herr Ulrich waren sehr interessiert, der Stellenwert unserer Arbeit wurde erkannt und wir konnten verschiedene Faktoren ins Bewusstsein der Politiker rücken."

Text und Foto: Caritasverband für die Diözese Speyer

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