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Stand: 17.09.2018

Pressemitteilung

„Mitmenschen Hilfestellung in schwierigen Situationen geben“

Elisabeth Traunmüller

"Ich freue mich riesig auf die Arbeit und das Team", sagt Elisabeth Traunmüller. Ab 15. August wird sie die Leitung des Caritas-Zentrums Landau übernehmen. Sie ist die Nachfolgerin des bisherigen Leiters Bruno Kühn, der in den Ruhestand geht.

Die Freude auf die neue Aufgabe nährt sich aus mehreren Quellen, erklärt die 36-jährige Godramsteinerin. Sie wechselt von der Stabsstelle Qualitätsmanagement des Pirmasenser Diakoniezentrums zur Caritas nach Landau. Eine der wichtigsten: Das Aufgabenspektrum des Caritas-Zentrums, seine Ausrichtung darauf, den Mitmenschen Hilfestellung in schwierigen Situationen zu geben, entspreche in hohem Maße ihren persönlichen Motivationen dafür, Kraft und Können einzusetzen: "Ich habe selbst erfahren, wie wertvoll Rat und Hilfe sind. Ich bin dankbar dafür, dass für mich immer Menschen da waren, die mich begleitet haben - und weiß, dass ich ohne diese Unterstützung meinen Weg nicht hätte gehen können."

Zum Herzenswunsch, Hilfe weiterzugeben, kommt das positive Bewusstsein, für die Anforderungen in der Leitung des Caritas-Zentrums bestens passendes "Handwerkszeug" mitzubringen. Sowohl, was die fachliche Expertise betrifft, als auch die kommunikative Umsetzung. Sich auf Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft und Hintergründe einzustellen, hat Elisabeth Traunmüller früh gelernt: Geboren in Österreich, hat sie einen großen Teil ihrer ersten 17 Lebensjahre in vielen Ländern weltweit  verbracht: Unter anderem Mexiko, Indien, Korea und Saudi-Arabien waren Stationen ihrer Familie, die die beruflichen Verpflichtungen des Vaters mit sich brachten, bevor sie sich in der Südpfalz nahe Karlsruhe niederließ. Damals bereits junge Mutter, besuchte Traunmüller das Landauer Maria-Ward-Gymnasium. Dann folgte die Hochschulausbildung: Sie studierte in England Management, in Deutschland Archäologie und Religionswissenschaft mit dem Magisterabschluss, den Mastergrad in Wissenschaftsmanagement erwarb sie an der Universität für Verwaltungswissenschaften in Speyer, wo sie am Zentrum für Wissenschaftsmanagement (ZWM) auch als Projektleiterin Weiterbildung tätig war. Und derzeit arbeitet sie noch  auf eine Promotion zum Thema Christliche Unternehmenskultur hin.

Die intensive Auseinandersetzung mit Fragen der Unternehmenskultur und des Managements soll natürlich auch Früchte in der Arbeit fürs Caritas-Zentrum Landau tragen. Ihre Aufgabe gehe sie unter dem Aspekt von "Servant Leadership" an, betont Elisabeth Traunmüller: ein Konzept, das die Unternehmensführung ganz als Dienst für die Einrichtung und das Team versteht. Für den Dienst am Mitmenschen ist ihr die "rigorose Nächstenliebe" von Mutter Teresa ein großes Vorbild, fügt Traunmüller an. "Ich habe sie noch kennenlernen dürfen, und das hat mich zutiefst beeindruckt".

Neben der tätigen Praxis sind aber auch deren geistige Grundlagen ein Thema, das sie gern in ihre Arbeit und die Diskussion mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Ratsuchenden einfließen lassen möchte. Der Glaube, der den Dienst begründet. Dabei gehe es ihr nicht um konfessionelle Feinheiten, sondern um die Religionszugehörigkeit an sich.

Elisabeth Traunmüller ist verheiratet und hat vier Töchter im Alter zwischen zehn Monaten und 20 Jahren. Die Familie lebt seit acht Jahren in Landau-Godramstein, wo sie sich zu Hause fühlt. So ist auch die Tatsache, dass die neue Arbeitsstelle in Landau liegt, eine der Quellen der Freude auf den Dienst.

Text und Bild: Henning Wiechers für den Caritasverband für die Diözese Speyer

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