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Stand: 30.07.2019

Pressemitteilung

Weihnachtliche Atmosphäre bringt Freude ins Haus

Selbstgebasteltes und Selbstgebackenes der BewohnerInnenBeim Weihnachtsmarkt werden die selbstgebastelten Dekosachen und selbstgebackenen Leckereien der BewohnerInnen präsentiert. Gereon Hoffmann / Caritasverband für die Diözese Speyer

Der Duft von frisch gebackenen Waffeln, heißem Glühwein und Punsch kitzelt die Na-se, es gibt kleine Stände, wo schöne Bastelsachen, Gebäck, Kissen und Kerzen angeboten werden, Weihnachtslieder erklingen - und das alles passiert im Hof des Caritas-Altenzentrums Heilig Geist. Gut eingemummelt in warme Kleidung, von innen gewärmt mit einem heißen Getränk haben Senioren und ihre Angehörigen viel Freude. Gerade stellt sich ein Chor von jungen Leuten auf und singt sehr schöne Kirchenlieder, die von der Ankunft des Herrn künden. Die Weihnachtsmarkt-Atmosphäre ist perfekt, allen Leuten ist die Freude anzumerken.

"Wenn wir nicht zum Weihnachtsmarkt kommen können, kommt der Weihnachtsmarkt eben zu uns", erklärt Florian Kutschke-Kaß, der Leiter des Altenzentrums. Und so haben MitarbeiterInnen und BetreuerInnen sowie Pflegende gemeinsam verschiedene Ideen entwickelt. Schon vor Monaten haben BewohnerInnen angefangen, kleine dekorative Sachen zu basteln, alle nach ihren Möglichkeiten und manchmal auch mit ein bisschen Unterstützung, falls nötig. Angehörige waren zu Hause kreativ, haben Kissen genäht, Gebäck gebacken, Kerzen beklebt und vieles mehr. An zwei Ständen im Hof werden die typisch weihnachtlichen Sachen angeboten. Dass der kleine Weihnachts-markt im Hof ist, macht es möglich, Angehörige dabei zu haben und trotzdem ausreichend Abstand und Frischluft zu haben.

Der rollende Adventskalender ist im Haus unterwegsEin Schrank mit Überraschungen: Der rollende Adventskalender kommt zu den Bewohnerinnen und Bewohnern. Gereon Hoffmann / Caritasverband für die Diözese Speyer

Der Schutz der BewohnerInnen ist besonders wichtig: Alle, die das Haus betreten, müssen sich auf Corona testen lassen, es gibt keine Ausnahmen, auch für Menschen mit dritter Impfung gilt die Testpflicht. "Unsere BewohnerInnen sind bei einer Infektion besonders gefährdet, deshalb müssen wir sie besonders schützen", sagt Kutschke-Käß, der wie sein Team mit roter Zipfelmütze und FFP2-Maske sich durchs Haus bewegt.

Im Eingangsbereich hängt ein Plakat und dort ist für den ganzen Advent und Weih-nachten jeden Tag etwas Besonders angekündigt. So spielte am Donnerstag auf dem Weihnachtsmarkt die Musikerin Uli Gilcher auf dem E-Piano. Dann trat der Junge Chor der mennonitischen Gemeinde Frankenthal auf und sang sehr schön und kunstvoll Kirchenlieder.

Sigrun Sauter liest Gedicht vor"Von draußen, vom Walde komme ich her...": Sigrun Sauer liest das bekannte Gedicht vom Knecht Rupprecht vor. Die Zuhörerinnen und Zuhörer erinnern sich und machen gerne mit. Gereon Hoffmann / Caritasverband für die Diözese Speyer

Auch für die Menschen, die nicht nach draußen können, gibt es ein Programm. Eine pfiffige Idee ist der rollende Adventskalender: Das ist ein großer Schrank mit Türen, die man öffnen kann, auf denen das Datum klebt. Jeden Tag bekommt die Schranktür ein neues Datum und der Schrank eine neue "Füllung". Gerade rollt Sigrun Sauter, die Leiterin des Sozialdienstes, den Adventskalender-Schrank in einen Gruppenraum im Erdgeschoß. In Rollstühlen und Betten sind die ZuhörerInnen versammelt und schon ganz gespannt. Sigrun Sauter öffnet die Schranktüren und holt ein hübsch geschmücktes Blatt mit einem Gedicht. Ein Strahlen geht über die Gesichter, als sie beginnt mit "Von draußen, vom Walde komm ich her..." Es macht den Senioren Freude, Textzeilen mit-zusprechen, oder zu ergänzen, wenn Sigrid Sauter dafür extra eine Lücke lässt. Nach dem Gedicht nimmt die Pianistin Uli Gilcher ihre Querflöte und spielt Weihnachtlieder, die manche mitsingen oder -summen. Zu Weihnachten gibt es für jede Station eine ei-gene Weihnachtsfeier, so dass alle Bewohner sicher und geschützt das Fest der Freude feiern können.

Das Caritas-Altenzentrum Heilig Geist hat 80 vollstationäre Pflegeplätze in 72 Einzel-zimmern und vier Zweibettzimmern. Dazu gehört ein Wohnbereich, soziale Betreuung, Aktivitäten und Seelsorge und natürlich gutes Essen. Es gibt auch Plätze für Kurzzeitpflege. Für Menschen mit Demenzerkrankung gibt es qualifizierte und einfühlsame Pflegende im Team des Hauses.

Text und Bilder: Gereon Hoffmann für den Caritasverband für die Diözese Speyer 















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