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Stand: 17.09.2018

Pressemitteilung

„Wie schützen wir den Lebensschutz?“

Zwei Finger halten eine herzförmige Blüte vor einem kleinen Fußabdruck, der ein weißes T-Shirt ziert.

Unter dem Thema "Wie schützen wir den Lebensschutz" haben die Veranstalter verschiedene Fachleute als Podiumsteilnehmer eingeladen. Bischof Dr.Karl-Heinz Wiesemann wird das Schlusswort sprechen.

Mit dem Podiumsgespräch soll die Debatte um den Lebensschutz aufgegriffen und gleichzeitig auch ein Raum für Begegnung und Austausch geschaffen werden. In der gegenwärtigen politischen Diskussion fällt auf, dass der Streit um den Lebensschutz die (christlichen) Mitglieder der Fraktionen spaltet.

Für Politiker  gilt beispielsweise die Verteidigung des Lebensschutzes als Ausweis des christlichen Menschenbildes. Ein anderer sieht dies als Vereinnahmung der Religion, um damit Politik zu machen. Fordern einige die Trennung von Moral und Glaubensvorstellungen in der Politik, sehen andere darin bereits den Ausverkauf christlicher Werte.

Besonders deutlich wird das in der Diskussion um den Lebensschutz. Welche Bedeutung hat die Rede vom christlichen Menschenbild und vom Lebensschutz in der politischen Debatte der vergangenen Monate? Welche Rolle spielt in dieser Diskussion die Kirche? Wie kann die Kirche und wie können Christen einerseits ihre Überzeugungen auf eine fruchtbare Weise in die Diskussion mit einbringen? Wie können sie andererseits ihrer politischen Vereinnahmung entgegenwirken oder vorbeugen, um Schaden zu vermeiden? Was kann man schließlich auch einer vereinfachenden Argumentation entgegensetzen? Diesen Fragen möchten sich die Veranstalter gemeinsam mit Expertinnen und Experten in einem Podiumsgespräch stellen.

Nach der Begrüßung und Einführung um 18.30 Uhr werden sich die Podiumsteilnehmer Dr. jur. Liane Bednarz (Juristin, Autorin und Publizistin), Professorin Dr. Ursula Nothelle-Wildfeuer (Lehrstuhlinhaberin für Christliche Gesellschaftslehre an der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg) sowie Professorin Dr. Monika Bobbert (Seminardirektorin  des Seminars für Moraltheologie der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster) mit kurzen Eingangsstatements vorstellen. Die Moderation des anschließenden Podiumsgesprächs übernimmt Dr. Thomas Steinforth.

Nach dem Schlusswort von Bischof Dr. Wiesemann um 20.15 Uhr sind die Besucher zum Austausch eingeladen. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.

Veranstalter sind die Bischöfliche Stiftung für Mutter und Kind und Heinrich, das

Pesch Haus in Kooperation mit dem Familienbund der Katholiken, dem Kolpingwerk, der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), dem Katholischen Deutschen Frauenbund (KDFB) und der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) in der Diözese Speyer. 

Text: Caritasverband für die Diözese Speyer

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