Anregungen für Ehrenamtliche in Zeiten der Coronakrise

Zusammenhalt 

Zusammenhalt das ist das große Stichwort!

Zusammenhalt durch daheimbleiben!

Zusammenhalt durch das Miteinander in Kontakt bleiben durch Telefonate, Briefe, Postkarten, E-Mails, Whatsapp, …….

Zusammenhalt durch das Aneinander denken!

Zusammenhalt durch das miteinander und füreinander beten!

Hier auf dieser Seite stellen wir Aktionen vor, die jeder und jede für sich in der großen Gemeinschaft aller, die sich engagieren wollen tun können oder die Pfarreien über Ihre Caritaskreise, ihre Homepages oder andere Kanäle initiieren können. So können wir Nähe zeigen, wenn wir Abstand halten sollen. 
Kerstin Fleischer, Referentin für Hospiz und Trauerseelsorge im Bischöflichen Ordinariat Speyer hat sich zu dieser Frage ein paar Gedanken gemacht, die man hier nachlesen kann.

Konkrete Aktionen

  • brennende Kerze

    "Es ist besser, ein einziges kleines Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen" hat Konfuzius gesagt. So kann jeder und jede am Abend eine brennende Kerze in ein Fenster stellen - als Zeichen des Gebets, der Verbundenheit, der Hoffnung. Das kann man auch virtuell tun, indem man als Profilbild seines Whatsapp-Kontos das Bild einer brennenden Kerze einstellt.
  • Postkarten für Menschen ohne Telefon und Internet
    Die Seelsorger*innen für Menschen mit Behinderung denken in dieser Zeit besonders an diejenigen, die keine Möglichkeiten zum Telefonieren haben und nicht über einen Internetzugang verfügen. Sie haben Postkarten entworfen, um diesen Menschen einen kleinen Gruß und Beistand zukommen zu lassen.
    Hier stellen wir die Druckvorlagen zum Selberdrucken zur Verfügung.
    Tulpen
    Hände
    Herzen

    Eine kurze Druckanleitung, um eine DINA4-Seite mit 4 Postkarten zu erhalten:
    Bei den Druckeinstellungen den Druck auf "Mehrere" einstellen
    Seiten pro Blatt: "4" einstellen
    Querformat einstellen
    Doppelseitig drucke

  • Solidaritätskarte
    Eine weitere Postkartenaktion kann der Versand oder das Überreichen einer Solidaritätskarte sein, mit der man allen, die in diesen Wochen für andere arbeiten ein Zeichen der Dankbarkeit geben kann. In der Pflege besonders, aber auch bei der Polizei und im Einzelhandel stehen Menschen unter hoher Belastung und starkem Druck. Ein aufmunterndes Wort, ein Zeichen, dass wir an sie denken, können alle diese Menschen gut gebrauchen.
  • Der Fachbereich Arbeitswelt im Bischöflichen Ordinariat in Speyer hat dazu diese Postkarte entwickelt: Vorlage für eine "Solidaritätskarte"
    Natürlich können Sie auch andere Karten verwenden.

  • Postkarten mit Hilfeangeboten
    Stecken Sie Menschen, von denen Sie annehmen dass sie alleine und hilfebedürftig sind, eine Postkarte in den Briefkasten. Schreiben Sie darauf Ihren Namen, einen Gruß und Ihre Telefonnummer verbunden mit dem Angebot, dass Sie Zeit für ein Telefongespräch haben oder auch praktische Hilfe wie Einkaufen oder Rezept einlösen erledigen oder vermitteln können.

    Auch dazu können Sie die Postkarten der Behindertenseelsorge wie oben beschrieben verwenden

  • Postkarte zur Anteilnahme
    Da Beerdigungen nur noch außerhalb der Leichenhalle und im Kreis der engsten Familienmitglieder stattfinden dürfen, hat die Pfarrei Hl. Laurentius in Herxheim eine Vorlage für eine Karte zur Anteilnahme bei einem Trauerfall gestaltet:
    Vorlage für eine Karte zur Anteilnahme
  • Telefonkette
    Initiieren Sie eine Telefonkette zu und mit alleinstehenden (älteren) Menschen. Legen Sie fest wer wen in welcher Reihenfolge anruft und stellen Sie so sicher, dass Menschen untereinander in Kontakt bleiben.
  • Nähaktion

    Maske nähen

    Die derzeitigen Einschränkungen erschweren Vielen die Ausübung ihres Ehrenamts und ihrer üblichen Freizeitgestaltung. Eine Idee, die freie Zeit sinnvoll zu nutzen ist kochfeste und wiederverwendbare Behelfs-Mundschutzmasken zu nähen. Auf Vorrat, im Bedarfsfall für Menschen, die kranke Angehörige pflegen, für den eigenen Gebrauch und manches mehr...

    Der Virologe Christian Drosten sagt zu selbsterstellten Behelfs-Mundschutzmasken : "Doch viele denken immer noch, man schützt sich selbst mit der Maske. In Wirklichkeit schützt man aber andere." Bei feuchter Aussprache könne auch ein einfacher Mundschutz das Verbreiten von groben Tröpfchen abhalten. Das Einatmen eines mittelgroßen Aerosols werde damit aber wahrscheinlich nicht verhindert, so der Virologe. Die Masken können eine Wirkung im unmittelbaren Nahbereich haben.* 

    Das heißt solche Masken sind nicht sinnvoll für medizinisches Personal, sie ersetzen nicht Filter-)Masken, die gerade in Krankenhäusern und Quarantäne-Stationen gebraucht werden, die Mangelware sind, und einen nachgewiesenen Nutzen haben. Sie können ein kurzfristiger Schutz sein für Menschen die Einkaufsdienste für andere erledigen und bei der Übergabe der Einkäufe keine Viren versprühen wollen. Auch für Menschen, die im häuslichen Umfeld Kranken pflegen und diese schützen wollen, kann das ein Behelf sein, wenn anderes Masken nicht zu bekommen sind. 
    Nähere Infos zu dieser Aktion finden Sie hier.
  • Bistum Speyer: Umgang mit dem Coronavirus - Anregungen
  • Auf der Homepage der Jahreskampagne des Deutschen Caritasverbandes gibt es unter dem Titel: Sei gut Mensch - auch zu Zeiten von Corona weitere alltagstaugliche kleine Tipps, die Sie sich ansehen sollten