Caritasverband für die Diözese Speyer
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Caritas-Altenzentrum St. Anton feiert den Weltseniorentag
Für jeden Tag im Jahr gibt es mindestens ein Motto. Sie sollen die Aufmerksamkeit auf gesellschaftlich relevante Themen lenken, wie den Weltkrebstag am 4. Februar oder den Weltflüchtlingstag am 20. Juni jeden Jahres. Die wahrscheinlich bekanntesten dieser Tage sind der „Tag der internationalen Pflege“ am 12. Mai und der internationale Frauentag am 8. März, der in einigen Bundesländern wie Berlin sogar ein Feiertag ist. Man kann sich sicher über die Sinnhaftigkeit des „Rückwärtstags“ am 31. Januar oder des „Weltknuddeltags“ am 21. Januar streiten, der zugleich der „Internationale Tag der Jogginghose“ ist.
Die Mitarbeitenden aus Betreuung und Hauswirtschaft des Caritas-Altenzentrums St. Anton nahmen den Weltseniorentag am 21. August zum Anlass, den Bewohnerinnen und Bewohnern eine ganz besondere Freude zu bereiten. Mit Erdbeerbowle und herzhaften sowie süßen Schmankerln wanderten die beiden Betreuungskräfte Alexandra Wolf, Elzbieta Anstett und die Serviceleitung Herlind Hiler von Zimmer zu Zimmer, um auch die Menschen teilhaben zu lassen, die bettlägerig sind und nicht zu zentralen Veranstaltungen in den Speisesaal kommen können.
Doch weniger die kleinen Köstlichkeiten bereiteten den aufgesuchten Senioren viel Freude, sondern die authentischen gepunkteten Kleider, die auftoupierten Haare und das passende Schuhwerk. „Genauso ein Kleid hatte ich auch – nur waren die Punkte braun statt weiß, und die Grundfarbe war weiß statt schwarz“, freute sich eine Bewohnerin.
Bei anderen war das Kleid blau oder rot – die Punkte schwarz oder blau. Aber fast jede der Damen, die in den Fünfzigern junge Erwachsene waren, hatte so ein Petticoat-Kleid und sie erinnerten sich noch genau an die Farbkombination. „Wichtig war der Kragen! Der musste immer frisch gebügelt sein“, erinnerte sich Alice Hummel lachend zurück an ihre eigene Jugend. Hausmusikus Roland Mandler lieferte zum Abschied der Tournee im Speisesaal den dazu passenden Soundtrack mit Oldies und Schlagern, die die meisten Leute mitsingen konnten. Am Ende brachte die Musik sogar manche dazu, im Sitzen oder Stehen das Tanzbein zu schwingen. Nach dem Ende der Veranstaltung sorgten die Erinnerungen noch für viel Gesprächsstoff und Gedanken an schöne vergangene Zeiten.