Caritasverband für die Diözese Speyer
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18. September 2025

„Das Haus ist ein lebendiger Ort der Begegnung“

Tag der offenen Tür im Caritas-Altenzentrum St. Hedwig: Begegnung, Information und gemeinsames Erleben


Unter dem Motto der Jahreskampagne des Deutschen Caritasverbandes „Da kann ja jeder kommen – Caritas öffnet Türen“ öffnete das Caritas-Altenzentrum St. Hedwig seine Türen für Bewohnerinnen und Bewohner, Angehörige, Interessierte und Gäste. Der Tag der offenen Tür bot ein vielfältiges Programm, Begegnungen und zahlreiche Informationsmöglichkeiten.
 

Den offiziellen Auftakt gestaltete Einrichtungsleiterin Jutta Asal von Wuthenau mit einer Begrüßungsrede. Sie bedankte sich bei Sandra Peters, Bereichsleitung Sozialer Dienst, sowie bei allen Mitarbeitenden und Mitwirkenden für die Organisation des Festes. Gleichzeitig gratulierte sie Sandra Peters zu ihrem 25-jährigen Dienstjubiläum in St. Hedwig. Dann erfolgte die symbolische Eröffnung: Gemeinsam durchschnitten die beiden Heimbeiratsmitglieder Irmentrud Schweigert und Margarete Vongerichten ein rotes Band, das zuvor von Sandra Peters und Julia Mujcinovic, Bereichsleitung Pflege, gehalten wurde.
 

Im gesamten Haus und auf dem Außengelände erwartete die Besucher ein abwechslungsreiches Programm. Im Foyer gab es Informationsstände zu Themen rund um den Einzug in die Einrichtung sowie rund um das Angebot der Caritas-Service-Gesellschaft CSS. Sandra Peters bot interessierten Gästen eine Hausführung an. 
 

In der Kirche der Einrichtung tauschten sich Mitarbeitende des Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienstes Westrich und des SKFM Kaiserslautern mit den Besuchern aus. Auch die Mitglieder des Gemeindeausschusses der Pfarrei Heilig Kreuz standen zu Gesprächen bereit. Im „Vezeehlbudsche“ informierten Mitarbeitende über das Thema Demenz und lasen sie den Gästen mehrmals Geschichten vor. 
 

Im Café gab Mitmachangebote wie eine mobile Kegelbahn, ein Jakkolo-Spiel des Bürgervereins Bännjerrück, eine Ausstellung und der Verkauf von Handarbeiten der „Wollmäuse“, ein Stand des Heimbeirats sowie die Präsentation des Alterssimulationsanzuges „Gert“.

Ein besonderer Höhepunkt war die von Susanne Hemmer vom Team Betreuung gestaltete Märchenwelt. Sie präsentierte Materialien aus dem Präventionsprojekt „Es war einmal…Märchen und Demenz“, das von der AOK unterstützt wird. Mitarbeitende waren hierfür zu Märchenerzählerinnen ausgebildet worden und erhielten symbolisch einen Märchenumhang sowie eine Märchenglocke.
 

Für musikalische Unterhaltung sorgte Herbert Göttel mit seiner Drehorgel. Begeisterung weckten außerdem mehrere Zumba-Auftritte des Betreuungsteams, bei denen sich auch Gäste und Bewohnerinnen und Bewohner aktiv beteiligten. Natürlich kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz: Gegrillte Würstchen, frische Waffeln, alkoholfreie Cocktails und Zuckerwatte luden zum Genießen ein. Die neue Zuckerwattemaschine, die durch eine Spende des Bürgervereins Bännjerrück ermöglicht wurde, brachte vielen Gästen besondere Freude – bei manchen Bewohnerinnen und Bewohnern sogar Kindheitserinnerungen oder das Erlebnis, erstmals im Leben Zuckerwatte zu probieren.
 

Am Ende des Tages zog die Einrichtungsleitung ein positives Fazit: „Es war ein gelungenes Fest, das St. Hedwig als offenen und lebendigen Ort der Begegnung gezeigt hat. Unser Dank gilt allen Helferinnen, Helfern und Mitwirkenden, die diesen besonderen Tag möglich gemacht haben“, sagte Jutta Asal von Wutheau.
 

Text und Fotos: Sandra Peters