Caritasverband für die Diözese Speyer
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75 Minuten Fragen, 30 Minuten Fotos und jede Menge Herzblut für den FCK: Torsten Lieberknecht bescherte den Bewohnerinnen und Bewohnern des Caritas-Altenzentrums St. Nikolaus in Landstuhl einen unvergesslichen Abend. Der Trainer der Roten Teufel zeigte sich dabei genauso, wie sich seine Fans ihn wünschen: offen, humorvoll, bodenständig und ganz nah dran an den Menschen.
Am Dienstagabend war Torsten Lieberknecht zu Gast und stellte sich den Fragen der Mitglieder des hauseigenen Fanclubs „Die luschdische alde Deiwel“. Und die nutzten ihre Chance ausgiebig: Rund 75 Minuten lang plauderte der Trainer aus dem Nähkästchen, erzählte vom Alltag als Fußballtrainer, gab Einblicke hinter die Kulissen des Profifußballs und verriet auch das eine oder andere aus seinem Familienleben.
Dabei bewies Lieberknecht nicht nur Geduld, sondern auch jede Menge Humor. Mal ganz locker, mal in gepflegtem Vorderpfälzisch beantwortete er die Fragen seiner Fans. Berührungsängste? Fehlanzeige! Der FCK-Coach ging offen auf alle zu und sorgte mit seiner unkomplizierten Art für beste Stimmung.
Fanfreundschaft macht's möglich
Dass der Trainer der Roten Teufel den Weg nach Landstuhl fand, ist einer besonderen Fanfreundschaft zu verdanken. Der hauseigene FCK-Fanclub pflegt seit langem enge Kontakte zum Landstuhler Fanclub „Fair-Play“. Gemeinsam mit Erich Huber, der sich ehrenamtlich im Auftrag des FCK für Menschen mit Einschränkungen engagiert und beste Kontakte zu Mannschaft und Trainer unterhält, wurde der Besuch möglich gemacht.
Das Caritas-Altenzentrum St. Nikolaus bot dafür den passenden Rahmen: einen begeisterten FCK-Fanclub und barrierefreie Räumlichkeiten. So konnten neben den Bewohnerinnen und Bewohnern auch Menschen mit Einschränkungen aus weiteren Caritas-Einrichtungen in Landstuhl sowie zahlreiche Mitglieder des Fanclubs „Fair-Play“ dabei sein.
Begleitet wurde Torsten Lieberknecht von FCK-Fanbeauftragter Jil Biedinger. Und weil ein solcher Abend natürlich festgehalten werden muss, nahm sich der Trainer nach der Fragerunde noch einmal eine halbe Stunde Zeit für Erinnerungsfotos. Geduldig erfüllte er jeden Fotowunsch und schenkte seinen Fans damit eine ganz persönliche Erinnerung.
Am Ende waren sich alle einig: Das war ein Abend, der noch lange in Erinnerung bleiben wird. Nicht nur, weil ein prominenter Fußballtrainer zu Besuch war, sondern vor allem, weil Torsten Lieberknecht mit seiner Herzlichkeit, Offenheit und Bodenständigkeit begeisterte.
Ein echter Roter Teufel zum Anfassen – und für die „luschdische alde Deiwel“ ganz klar: unser Trainer!
Text und Fotos: Thomas Matz, Einrichtungsleitung Caritas-Altenzentrum St. Nikolaus