Caritasverband für die Diözese Speyer
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Caritas-Förderzentrum St. Johannes & St. Michael empfängt politische Gäste zum Dialog über Demokratie und Teilhabe
Am 19. März 2026 war das Caritas-Förderzentrum St. Johannes & St. Michael Gastgeber für zwei prominente Vertreter aus der Politik: Beatrice Wiesner, SPD-Kandidatin für die Landtagswahl am 22. März 2026, und Gregory Scholz, Landtagsabgeordneter und Generalsekretär der rheinland-pfälzischen SPD.
Der Besuch begann mit einem kompakten Informationsgespräch, bei dem Sabine Busch, Gesamtleitung des CFZ, den Gästen einen Überblick über das gemeindenahe sozialpsychiatrische Wohnen in St. Johannes sowie die Angebote für Menschen mit Multipler Sklerose im Fachbereich St. Michael gab. Im Zentrum des Gesprächs stand die Frage, wie die Lebensqualität der Kundinnen und Kunden durch selbstbestimmtes Leben und gesellschaftliche Teilhabe gefördert werden kann.
Im Anschluss folgte eine Besichtigung beider Bereiche, bei der Beatrice Wiesner und Gregory Scholz mit Mitarbeitenden und Kundinnen und Kunden ins Gespräch kamen. Dabei wurden Themen wie der Alltag in den Wohneinrichtungen, individuelle Unterstützungsbedarfe und die Rahmenbedingungen für gute Pflege, Assistenz und Teilhabe besprochen.
Der Höhepunkt des Besuchs war eine offene Begegnungs- und Fragerunde im Speisesaal. In diesem Rahmen dankten Beatrice Wiesner und Gregory Scholz für die Einladung und würdigten die hohe Wahlbeteiligung der Einrichtung als ein starkes Zeichen gelebter Demokratie. Beide Politiker betonten, dass es ihnen nicht nur um Stimmenwerbung gehe, sondern darum, die Menschen zu ermutigen, ihr Wahlrecht aktiv zu nutzen, um extremistischen Kräften entgegenzutreten, die die Demokratie gefährden.
Die Kundinnen und Kunden des CFZ nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen – etwa zur Sicherheit an öffentlichen Plätzen, zur Rolle von Kameraüberwachung, zu langwierigen Baustellen in der Stadt und zu weiteren alltäglichen Themen. Der Austausch war lebendig, direkt und von gegenseitigem Respekt geprägt, wobei die Gäste zahlreiche Anregungen und Rückmeldungen mitnahmen.
Zum Abschluss des Vormittags fand ein gemeinsames Erinnerungsfoto vor der Fahne der ökumenischen Kampagne „AUFSTEHEN FÜR DEMOKRATIE UND MENSCHENWÜRDE“ statt. Diese Kampagne setzt sich für Menschenwürde, Vielfalt und eine starke demokratische Kultur ein. Das Foto und das anschließende gemeinsame Mittagessen symbolisierten den Dialog auf Augenhöhe, die Wertschätzung und das klare Bekenntnis zu Demokratie und Menschenrechten, das den gesamten Vormittag prägte.
Text und Fotos: Ton-Vinh Trinh-Do